Archiv


Abrundung der Langen Kurse

Der letzte "lange" Kurs  den Ruthmarijke Smeding selber durchführt (Covid-bedingt noch mal weiter), hat  nun angefangen. Sie wird, ab 2024, andere Angebote konzipieren.

Die Kurse "Trauer Erschließen" werden weitergeführt von den  Multiplikatoren: ein Format für die Inhouse-Schulungen und ein Format der die Vorgaben der BVT berüchsichtigt.

Abrundungssymposium Lange Kurse "Trauer Erschließen"
vom 22. bis 24. November 2017

Nach 30 Jahren Kursarbeit "Trauer Erschließen!" lud Dr. Ruthmarike Smeding unter dem Titel "Trauer & Spiritualtität - Neues aus Forschung und Praxis" zum Abrundungssymposium nach Freising ein.

 

Internationale Referenten sprachen an drei Tagen über den Umgang mit Trauer und Spiritualität, angereichert mit praktischen Beispielen aus dem In- und Ausland. Alle englischsprachigen Referate wurden ins Deutsche übersetzt.

 

Mittwoch, 22. November 2017
Thema: "Zuwenden oder Wegschauen"?

Der Eröffnungstag widmete sich der neuen Bewegung "Compassionate Cities", die Hospiz und Palliative Care einschließt und nach nächsten Schritten fragt. Bearbeitung dieser Fragen: Prof. Dr. A. Kellehear, Dr. Julio Gomez Ganeda (ES) und Dr. Klaus Wegleitner (AT).

 

Abendvorlesungen waren  zu den Themen "Elternlose Kinderflüchtlinge: Was können wir tun?" mit Professor Dr. Danai Papadatou aus Griechenland, sowie die Traumatisierung der erwachsenen Flüchtlinge, mit Professor Dr. Birgit Wagner, Berlin.

 

Donnerstag, 23. November 2017
Thema: "Das Triptychon der Trauer und spirituelles Handeln in der täglichen Arbeit"

An diesem 2. Tag stand die Reflexion über DSM V und ICD 11 für "komplizierte Trauer" im Mittelpunkt und der Frage "Ist da noch Platz für Spiritualität?" (Prof.  Dr. SS Rubin/Haifa), sowie Spiritualität in einer Aktion aus den Niederlanden wie  eine Hausarztpraxis mit 25 SeelsorgerInnen aus verschiedenen Religionen zusammen arbeitet (Drs. Corine Baar-Poort). Zudem gab es Beispiele aus einem Akut-Krankenhaus (Dr. Joep van der Geer) und einen Überblick über den heutigen Stand der Ethik, Spiritualität und Trauer, aus dem Blick der europäischen "Taskforce Spiritualität" (Prof.Dr. Carlo Leget).

 

Freitag, 24. November 2017
Thema: "Das Ehrenamt"

Am 3. Tag des Abrundungssymposiums stand die weltweit erste Professorin für "Ehrenamt im Palliative Care" im Mittelpunkt (Prof. Dr. Anne Goossensen) sowie ein deutscher Überblick der heutigen Erfolge und Herausforderungen (Dr. Sepp Raischl).Der Abschluss formte dann einen Rückblick "Dreißig Jahre Kurse Trauer Erschließen" mitsamt einen  Ausblicks (Dr. Ruthmarijke Smeding.)

 

Veranstaltungsort war das Bildungszentrum Freising, E-Mail info@bildungszentrum-freising.de

Ein Video dieses englisch-deutschen Symposiums (simultan-Übersetzungen) ist in Bearbeitung.

 

Die Bildungswerkstatt "Trauer Erschließen" ist immer noch erreichbar unter:  info@trauer-erschliessen.de


5. Kongress – 25jähriges Jubiläum "Trauer Erschließen"

 

25 Jahre Trauer erschließen war ein Grund zu feiern, fand im Rahmen einer Akademietagung in Mainz vom  29. bis 30. November 2013 statt fand.

 

Referenten waren  Prof. Dr. Dennis Klass, Prof. Dr. Paul Zulehner, Pfr. Dr. h.c. Erhard Weiher, Dr. Angelika Daiker, Maria Knebel, Chris Paul, Rainer Stuhlträger, Prof. Dr. Carlo Leget und Dr. Ruthmarijke Smeding.

 

Ankündigung damals:

"Sterbebegleitung und Trauerarbeit stehen auch stets mit Formen der Spiritualität in Verbindung. Diese wahrzunehmen, konstruktiv zu integrieren und als positive Ressource in den „Gezeiten der Trauer“ (Smeding) einzusetzen, stellt die Beteiligten vor Herausforderungen und hinterfragt die eigene Haltung."


Beim fünften Kongress „Trauer Erschließen“, anlässlich des 25jährigen Jubiläums, referierten zwei Fachleute des ersten Kongresses„Trauer Erschließen“(1995) erneut: prof. dr. Dennis Klass (Webster University, St. Louis/US) und Prof. Dr. Paul Zulehner, ( Universität Wien/AT). Ihre damalige Diskussion diente jetzt als erneute Ausgangslage einer nächsten Erkundung der Entwicklungen seitdem in der Trauerbegleitung, unter dem speziellen Blickwinkel der Spiritualität. Weiterer  Vertreter verschiedener Fachrichtungen, aus Wissenschaft und Praxis, beleuchteten Trauer dann als interpersonalen, spiritueller Prozess. Spezifisch war, dass verschiedene Absolventen der Kurse "Trauer Erschließen" nun ihre eigene Erfahrungen aus Praxis und Wissenschaft zufügen konnten.

Tagungsort war der Erbacher Hof in Mainz